Au-Pair im Ausland

Wer nach Beendigung der Schule, oder dem Abitur ins Ausland gehen möchte, dem bieten sich dafür verschiedene Möglichkeiten an.

Die meisten Jugendlichen entscheiden sich aber für einen Au-Pair Aufenthalt. Hierbei wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, sich für eine längere Zeit, meist bis zu einem Jahr, im Ausland aufzuhalten. Wer zwischen 18 und 30 Jahren ist, der kann den Au Pair Aufenthalt nutzen, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern, aber auch um mehr von der Kultur und den Menschen im jeweiligen Land kennen zu lernen. Die Jugendlichen wohnen in dem Jahr bei Gastfamilien. Diese betreuen in dieser Zeit die Kinder der Familie. Für Kost und Logie muss nichts bezahlt werden, dass übernehmen die Gasteltern. Durch das tägliche Zusammensein mit der Familien, verbessern sich ebenfalls auch die Sprachkenntnisse, denn während des Aufenthalts wird nur in der Landessprache gesprochen.

Au Pair USAAu Pair SpanienAu Pair Kanada
Zu den beliebtesten Reiseländern für Au-Pair zählen die USA, Kanada, Frankreich, Neuseeland und Spanien.

Wer seine Sprachkenntnisse erweitern möchte, der kann dies auch durch eine Sprachreise machen. Viele Reiseveranstalter und mittlerweile ca. 160 Anbieter, haben sich auf Sprachreisen spezialisiert. Mehr als die Hälfte, hat sich für Englisch entschieden und so nutzen jedes Jahr viele Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit und buchen eine Sprachreise nach England. Weitere beliebte Sprachen sind Französisch, Spanisch und Italienisch. Im Reisebüro sollten trotzdem immer mehrere Veranstalter und Angebote verglichen werden, denn auch hier gibt es preisliche Unterschiede.

Aber auch wer ein Studium beginnen möchte, kann sich hier für einen Platz im Ausland entscheiden. Je nach Art und Studienrichtung, entscheiden sich die meisten Studenten für unsere Nachbarländer, wie die Niederlande, England, oder Frankreich. Aber auch die USA wird gerne für das Studium genutzt und somit auch die Sprachverbesserung.

Wer wegen den Sprachkenntnissen nicht ganz so lange ins Ausland möchte, der kann sich für ein Auslandspraktikum entscheiden. Auch hier werden genügend Varianten angeboten. So kann jeder für sich selber entscheiden, welches für ihn die beste Möglichkeit ist, die Sprache zu lernen, oder zu erweitern.

Gute Vorbereitung auf das Studium

Das Studium ist ein aufregender und herausfordernder Lebensabschnitt für jeden Studierenden. Zunächst müssen sich Studenten/Stundentinnen an ein neues Lernumfeld gewöhnen: Von Vorlesungen über Online-Recherchen im virtuellen Katalog der Bibliothek bis hin zum Erstellen der ersten wissenschaftlichen Arbeit scheint alles neu und unbekannt zu sein. Wie bereitet man sich am besten darauf vor, was einen an der Fachhochschule oder Universität erwartet?

Wenn ein/e Schüler/in sich zu einem Studium direkt nach dem Abitur entschließt, hat er/sie mehrere Monate Leerlauf zwischen den beiden Lebensabschnitten. Während das Bangen um die Abiturprüfungen gerade überstanden ist, beginnt die Sorge um den Studienplatz und damit die vermehrten Gänge zum Briefkasten. Um aber die Zeit bis zum (in der Regel) Wintersemesterbeginn sinnvoll zu überbrücken, kann man bereits Kenntnisse erwerben, die für den jeweiligen ausgesuchten Studiengang von Bedeutung sind.

So kann man sich überlegen ein Praktikum in diesen Monaten zu absolvieren. Diese bieten neben ersten Berufserfahrungen und hoffentlich einer guten Referenz auch die Möglichkeit, sich erforderliche Praktikumsstunden im Studium bereits anrechnen zu lassen. Dies kann die Studienzeit gehörig erleichtern. Eine weitere sinnvolle Option ist das Besuchen eines Volkshochschulkurses, in dem bereits wichtige Grundlagen vermittelt werden können. So wird heute an den Universitäten immer wieder die Erfahrung gemacht, dass für fast alle Studienfächer gute Englischkenntnisse erforderlich sind. Hat man diese in seiner Schulzeit nicht erworben oder liegt die Schulzeit bereits schon Jahre zurück, bietet sich so ein Kurs an. Kurse für Business Englisch helfen zum Beispiel um wichtge Grundlagen wie das Verfassen englischer Geschäftsbriefe zu erlernen. Für reiselustige Personen gibt es da auch einige Angebote dies mit einer Sprachreise nach England, oder einem anderen englischsprachigem Land, zu verbinden.

Mit solch einer Vorbereitung sollte dem Studium nichts mehr im Wege stehen!

Durch Studienplatztausch zum Wunschfach

StudienplatztauschTausende von lernwilligen Menschen versuchen in jedem Semester in ihr Wunschfach an der Universität oder der Fachhochschule zu gelangen. Oder an eine ganz bestimmte Uni/FH, die beispielsweise nahe des Heimatorts oder dem des Partners liegt. Häufig vergeblich. Die Hindernisse sind bekannt: Hohe NCs, Zu viele Bewerber für ein bestimmtes Fach oder bürokratische Hürden.

Tauschbörsen im Internet können bei der Vermittlung helfen
Doch es gibt Hoffnung. Mehrere Portale im Internet bieten Studierenden die Möglichkeit, den Studienplatz mit anderen zu tauschen. Dort kann man gegen eine geringe Gebühr einen Antrag auf einen Wechsel des Studienplatzes stellen. Dieser wird dann, sofern nicht direkt ein Tauschpartner aus der Datenbank ermittelt werden kann, sowohl auf verschiedenen Internetseiten, als auch in einigen Printmedien veröffentlicht. Sobald ein Angebot vorliegt werden die betreffenden Personen verständigt und miteinander in Verbindung gebracht. Im Idealfall kommt dabei dann ein Tausch des Studienplatzes zustande. Dabei ist es völlig egal, in welchem Semester der oder die Studierende sich gerade befindet. Selbst vor Beginn des Studiums ist ein Tausch theoretisch möglich.

Einschränkungen für Wechselwillige
Allerdings obliegt auch dieses System Einschränkungen und Hindernissen. Beispielsweise ist ein Tausch zwischen Diplom und Bachelor/Masterstudiengängen kategorisch ausgeschlossen. So sind Leuten, die im Diplom gefangen sind und lieber die Sicherheit eines Bachelors genießen möchten, der, im Gegensatz zum Vordiplom, bereits einen universitären Abschluss darstellt, hinsichtlich eines Wechsels die Hände gebunden. Darüber hinaus sind auch internationale Wechsel (noch) nicht im Bereich des Möglichen. Wer also auf ein Auslandsstudium hofft, muss einen anderen Weg zu diesem finden.

Vor dem Tausch Informationen einholen
Ansonsten sind den Wechselwilligen aber kaum Grenzen gesetzt. Am Ratsamsten ist es allerdings, zunächst einmal weitere Informationen einzuholen und zu schauen, inwieweit ein Tausch überhaupt möglich und ratsam wäre, um dadurch sowohl unnötige Kosten zu vermeiden, als auch Zeit und Energie, die fürs Studium ja bekannterweise benötigt wird, zu sparen.

Berufsunfähigkeit und Vorsorge bei Studenten

Berufsunfähigkeit VersicherungBerufsunfähigkeit ist in den Augen vieler ein Phänomen, welches vor allem bei Erwerbstätigen in Erscheinung tritt. Ein Grund für diese Haltung ist die Ansicht, dass Unfälle Hauptursache sind. Für Studenten ist die Absicherung gegen dieses Risiko also völlig uninteressant und kann für die Zeit nach dem Karrierestart aufgeschoben werden.
Experten sehen die Situation allerdings völlig anders. Inzwischen sind Unfälle schon lange nicht mehr Grund Nr. 1 für die Berufsunfähigkeit. Und auch das Studenten ihre Vorsorge auf die lange Bank schieben können, ist eine Haltung, welche aus Expertensicht mehr als riskant ist. Allerdings – und dies darf nicht unerwähnt bleiben – ist es für angehende Akademiker alles andere als einfach, sich optimal abzusichern.

Berufsunfähigkeit kann auch Studenten treffen
Welche Ursachen hat die Berufsunfähigkeit heute? Statistiken zeigen, dass Krebs, Herzkreislauf-Leiden, Probleme mit Muskel- und Skelettapparat sowie psychische Erkrankungen und Allergien inzwischen zu den Hauptursachen geworden sind. Anhand dieser Tatsache wird klar, warum mittlerweile selbst Studenten an die Vorsorge denken sollten. Denn es besteht durchaus die Gefahr, während des Studiums schwer zu erkranken, Kontaktallergie zu entwickeln usw. Und natürlich beliebt weiterhin das Unfallrisiko im Raum stehen. Für Studenten gelten übrigens ähnliche Vorgaben wie für andere Versicherte, was die Nachversicherungsgarantie oder die abstrakte Verweisbarkeit betrifft. Letztere sichert dem Versicherer die Möglichkeit zu, im Schadensfall – also wenn Studenten als arbeitsunfähig gelten – den Versicherungsnehmer auf eine andere Tätigkeit zu verweisen und die Leistung zu verweigern.

Darüber hinaus müssen Studenten aber einige Punkte besonders beachten, welche die Suche nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung schwierig machen.
Studenten und die Berufsunfähigkeitsversicherung

Grundlage der Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Regelfall der/die zuletzt ausgeübte Beruf/Tätigkeit. Im Rahmen der Absicherung für Studenten ergeben sich daraus Probleme, da sich hier ein Beruf nur anhand des angestrebten Abschlusses nicht definieren lässt. Aus diesem Grund lehnen Versicherer den Abschluss einer vollwertigen BU-Versicherung für Studenten nicht selten ab. Stattdessen unterbreiten sie diesen ein Gegenangebot – den Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Wechseloption in die Berufsunfähigkeitsversicherung nach Studienende.

Ein Teil der Versicherungsunternehmen schlägt quasi einen Mittelweg ein und versichert Studenten gegen Berufsunfähigkeit – allerdings zu abgespeckten Bedingungen. In der Praxis bedeutet dies eine maximale BU-Rente von 1.000 bis 1.500 Euro. Experten raten deshalb dazu, den Vergleich der Tarife möglichst genau durchzuführen. Dazu gehört auch der Blick in die Anschlussversicherung. Lässt sich die BU-Rentenhöhe nach Studienende problemlos und ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen? Oder ist der Übergang von einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung in die Berufsunfähigkeitsversicherung möglich – auch ohne dass Studenten nach ihrem Abschluss Hürden zu überwinden haben.

Sprachen lernen im Ausland

Auslandserfahrung SprachenIn unserer globalisierten Gesellschaft werden Sprachkenntnisse immer wichtiger. Rein national agierende Unternehmen werden immer seltener und selbst für einen normalen Arbeitsplatz im eigenen Land benötigt man inzwischen vermehrt Fremdsprachenkenntnisse. Dabei steht natürlich vor allem englisch als international am weitesten verbreitete Sprache im Mittelpunkt, aber auch andere Sprachen wie Spanisch und Französisch sowie asiatische Sprachen wie japanisch und chinesisch werden immer wichtiger.

Es bietet sich also an, bereits möglichst früh zu beginnen an seinen Fremdsprachenkenntnissen zu arbeiten. Für Schulabgänger bietet sich dabei stets die Absolvierung eines Au-Pair Jahres an. Dabei wohnt man in der Regel für einen längeren Zeitraum von bis zu einem Jahr bei einer Gastfamilie und betreut deren Kinder und Haushalt. Dabei hat man die Möglichkeit einen hautnahen Einblick in den Alltag des Gastlandes zu erlangen und die Sprache zu lernen. Parallel zur Au-Pair Tätigkeit bietet es sich an, einen Sprachkurs zu besuchen, um nicht nur auf Alltagskonversationen angewiesen zu sein.

Für Studenten gibt es ebenfalls attraktive Angebote sich im Ausland aufzuhalten und an seinen Sprachkenntnissen zu arbeiten. Die meisten Universitäten bieten ohnehin eine Vielzahl verschiedenster Sprachkurse an, die kostenfrei und problemlos besucht werden können. Hat man sich im Rahmen solcher Sprachkurse gewisse Grundkenntnisse in einer Sprache angeeignet, ist die wohl populärste Variante das innereuropäische ERASMUS-Programm. Dabei werden Jahr für Jahr Studenten an Gastuniversitäten in anderen europäischen Ländern akzeptiert, um ein Jahr lang in der Landessprache zu studieren. Dabei können sie erworbenen Grundkenntnisse vertieft und eventuell gar auf ein akademisches Level gesteigert werden.

Die zwei hier angeführten Möglichkeiten sind jedoch nur Beispiele aus einem großen Pool verschiedenster attraktiver Angebote (z.B. auch Work & Travel), die jungen Leute zur Verfügung stehen um ihre Fremdsprachenkenntnisse auszuweiten. Wer sich interessiert, sollte darum nicht zögern die verschiedenen Angebote ausfindig zu machen und sich die passende Variante auszusuchen.

Uni-Städte in Deutschland


Wenn es darum geht, den Platz für die eigene Ausbildung zu finden, gewichten angehende Akademiker in Deutschland die Reputation oder das Ranking der Universität erstaunlich niedrig. Im Wort “Studentenleben” steckt eben untrennbar das Wort “Leben” – und das möchten Jungakademiker genügend honoriert wissen. Entsprechend spielen die Fragen nach Wohn- und Lebenshaltungskosten, den Angeboten für Freizeit und Nachtleben sowie auch verfügbare Studentenjobs und Praktikumsplätze eine hohe Rolle. Folglich ist die Kneipendichte oft wichtiger als das Betreuungsverhältnis an der Uni, die Anzahl vorhandener Praktikumsplätze wichtiger als die Anzahl an Plätzen im Seminar und der Flirtfaktor im Nachtleben der Stadt entscheidender als das Prestige der Hochschule, die man besucht.

Jüngste Umfragen brachten daher durchaus überraschende Ergebnisse: entgegen der vielleicht verbreiteten Meinung waren es nicht die “typischen” Studentenstädte, die auf den vorderen Beliebtheitsplätzen landeten. Studentenstädte wie Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Tübingen oder Marburg zeichnen sich zwar durch ihre exzellenten Unis und eine extrem hohe Anzahl an Studenten pro Einwohner aus (in Marburg etwa ist jeder dritte Einwohner Student), können aber in puncto Freizeit- und Jobangebot sowie Nachtleben nicht mit den großen Metropolen mithalten, die allesamt auf den vorderen Plätzen landen.

An vorderster Stelle wird oft Berlin genannt: die Stadt bietet alles, was sich die Studenten wünschen, glänzt mit ihrer Vielfalt und ist überdies auch noch konkurrenzlos günstig, wenn es um Wohnung und Lebenshaltungskosten geht. Ebenfalls weit vorne landen Hamburg und München. Hier gleicht ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten und Praktika die hohen Preise teilweise wieder aus. Ähnlich sieht es auch bei Düsseldorf und Frankfurt aus. Abgeschlagen in der Schlussgruppe finden sich übrigens Städte wie Greifswald: durchaus nicht hässlich, aber mit zu wenigen Kneipen und Kinos – für Studenten ein KO-Kriterium.

Bildung: Fernstudium berufsbegleitend durchführen

Fernstudium
Wer sich in Deutschland für eine Weiterbildung entscheidet, der muss dabei nicht immer seinen Beruf aufgeben. Eine Alternative in Sachen Bildung bietet ein Fernstudium an. Mit einem Fernstudium erhält man die Möglichkeit, auch neben der Arbeit eine Fort- und Weiterbildung durchzuführen und dies birgt zahlreiche Vorteile. Denn mit einem Fernstudium kann man zum einen mit der alltäglichen Arbeit weitermachen, die einem die benötigten finanziellen Mittel bietet, um die Fernstudium Kosten zu tragen. Aber hierbei sei auch angemerkt, dass es eine große Herausforderung darstellt, ein Fernstudium durchzuführen, da hier auch Doppelbelastungen auf einen zukommen, die jeden an die Grenzen führen können. Denn mit einem Fernstudium oder auch einem Fernstudium Abitur muss man sich die nötigen Freiräume schaffen, um dem Lernstoff gerecht zu werden und die darauf folgenden Klausuren zu bestehen.

Dabei hat sich Deutschland in Sachen Bildung als mustergültig erwiesen, da für jeden Bereich und für jede Art der Weiterbildung zahlreiche Optionen und Alternativen zur Verfügung gestellt werden. Zahlreiche Institutionen bieten daher die Möglichkeit an, sich auch nach der Arbeit fortzubilden und somit den gewünschten Abschluss in Angriff zu nehmen.

Informationen rund um die berufliche Weiterbildung per Fernstudium finden Sie auch unter www.lernen-und-weiterbilden.de und www.fernstudium-net.de/.

Hierbei sollte man sich verschiedene Fernstudium Angebote einholen und sowohl die Bedingungen, Kosten und den zeitlichen Rahmen prüfen. Ein Fernlehrgang kann somit erfolgreich absolviert werden und zum gewünschten Ergebnis führen. Denn mit dem richtigen Abschluss werden hierbei neue Türen in Sachen Aufstiegschancen gewahrt und der Erfolg kann berufsbegleitend in Angriff genommen werden.

Es ist daher zusätzlich anzuraten, mit dem aktuellen Arbeitgeber über diese Maßnahme in Sachen Bildung zu sprechen, da dieser eine Unterstützung bieten kann, die wiederum ein Fernstudium effektiver werden lassen.

Sich als Erstsemester zurechtfinden

Ihr seid neu an der Uni und fühlt euch noch ein bisschen verloren? Das wird sich ganz schnell ändern, wenn ihr erst einmal festgestellt habt, wie viele Möglichkeiten eure Uni bietet, um Kontakte zu knüpfen, die Freizeit zu gestalten und Kommilitonen kennenzulernen.

Bevor ihr euch jedoch um eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung kümmert, werdet ihr sicher vorrangig Fragen zur Organisation des Studiums haben: Welche Vorlesungen sollte ich besuchen? Wo und wann melde ich mich dafür an? Was ist, wenn ich krank bin und eine Vorlesung verpasse? Diese und andere fachspezifischen Fragen zu Ablauf und Organisation des Studium richtet ihr am besten an die Studienfachberater. Die entprechenden Kontaktdaten (Telefonnummern und E-mail-Adresen) findet ihr ebenfall auf der Homepage eurer Uni.

Ist der Vorlesungsplan dann erst einmal aufgestellt und ein bisschen Routine in den neuen Alltag eingekehrt, stellen sich die nächsten Fragen: Gibt es an meiner Uni eigentlich auch Sportgruppen, vielleicht sogar eine Theatergruppe oder gar ein Orchester?

Universitäten und Fachhochschulen sind in der Regel sehr gut aufgestellt, was kreative, musische oder sportliche Freizeitangebote angeht. Informiert euch am besten auf der Homepage eurer Uni über die individuellen Angebote oder wendet euch direkt an das Studentenwerk. Das Studentenwerk besteht aus engagierten Leuten, die selbst an der Uni immatrikuliert sind und sich somit bestens mit den kleinen und großen Problemen auskennen. Sie helfen euch weiter bei Fragen zu: günstigen Unterkünften im Studentenwohnheim, Kinderbetreuung, Nebenjobs, Freizeitgruppen und vielem anderen.

Highlights, um Kommilitonen kennenzulernen, sind sicherlich die verschiedenen Veranstaltungen, Campus-Feste und dergleichen, die die Uni und engagierte Studenten im Laufe des Semesters auf die Beine stellen. Hingehen und mitfeiern! Oder besser noch: Gleich bei der Organisation mithelfen und selbst etwas zum Gelingen beitragen. So werdet ihr sicher ganz schnell eure Kommilitonen kennenlernen, selbst wenn sie gänzlich andere Studiengänge belegen.

Foto: Ste Ba/ fotocommunity.de

Studenten im Fokus der Banken – Die Studenten Kreditkarte


Für Studenten, die gern und viel verreisen oder die Erledigungen mit Vorliebe übers Internet abwickeln, sind Kreditkarten ein absolutes Muss. Im Alltag sind Kreditkarten kaum mehr wegzudenken. In vielen Geschäften, Hotels, Autovermietungen und Restaurants werden die kleinen Plastikkarten akzeptiert – überall auf der Welt. Vor allem in Ländern außerhalb der EU ist eine Kreditkarte deshalb unverzichtbar. Gleiches gilt für die Bezahlung im Internet. Wer im Internet mit der Kreditkarte einkauft, bezahlt mit seinem guten Namen. Einige Online-Anbieter akzeptieren ausschließlich die Bezahlung mit einer Kreditkarte, weil der Betrag dem Verkäufer direkt gutgeschrieben wird. Die bestellte Ware ist so häufig früher beim Käufer, als wenn er gegen Vorkasse bestellt.

Auch ist das Abheben von Bargeld mit einer Kreditkarte völlig unproblematisch, da in vielen Ländern mit einer Kreditkarte an Geldautomaten Bares schnell und sicher zur Verfügung steht. Kreditkarten für Studenten, sog. Studentenkreditkarten, sind daher auch schon längst in den Produktmarketingabteilungen der hiesigen Banken angekommen. Auch spezielle Kredite für Studenten, Studentenkredite, sind bei den ansässigen Banken angekommen und sorgen zunehmend für steigende Kreditumsätze.

Weitere Vorteile der Kreditkarte
Die Kreditkarte hat noch weitere Vorteile. Sie bietet einen finanziellen Spielraum bei Engpässen. In der Regel ist das Budget eines Studenten begrenzt. Ist trotz geringer Mittel eine Investition notwendig, zum Beispiel für die Reparatur des Autos, kann eine kostenlose Kreditkarte von Vorteil sein, ohne dass die Gefahr besteht, sich hoch zu verschulden. Nach vorheriger Vereinbarung steht Sudenten ein begrenzter Kreditrahmen zur Verfügung, der innerhalb eines Monats zurückgezahlt werden muss. Für das kurzzeitige “Geld auf Pump” fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Problemloser Ersatz bei Verlust
Bei einem Verlust werden die kostenlosen Kreditkarten von den meisten Banken schnell und unproblematisch ersetzt. Bei den Anbietern sollte man aber prüfen, ob für den Gebrauch der Kreditkarte Kosten entstehen. Kostenlose Kreditkarten für Studenten bieten zum Beispiel DKB, Barclaycard, Comdirekt und Advanzia Bank an. Andere Banken, wie easyCredit oder Commerzbank, verlangen Gebühren und es entstehen weitere Kosten.

Bild: Lupo / pixelio.de

Netzwerken – Je frueher, desto besser

NetzwerkenImmer wieder hört man, wie wichtig Networking für die Karriere ist und nicht immer ist klar, was damit gemeint ist. Grundsätzlich geht es darum, Kontakte, die zu einem späteren Zeitpunkt hilfreich sein könnten, zu knüpfen und aufrechtzuerhalten. Doch Networking ist nicht unbedingt nur eine Strategie für Manager und Menschen, die bereits im Berufsleben stehen. Bereits während des Studiums kann man beginnen, ein Netzwerk aufzubauen, schließlich lernt man hier sehr viele Menschen kennen.

An der Universität trifft man oft auf ein völlig neues Umfeld, das einen wesentlichen Vorteil hat: Man hat vorwiegend mit Menschen zu tun, die gleiche oder ähnliche fachliche Interessen haben wie man selbst. Besonders viele Networking-Möglichkeiten bieten Klubs, Vereine und Arbeitsgemeinschaften an Universitäten, bei denen man sich ehrenamtlich einbringen kann. Dabei lernt man viele interessante Leute kennen und hat die Möglichkeit, interessante Orte und spannende Veranstaltungen zu besuchen.

Oft präsentieren sich Unternehmen an Universitäten, die mögliche Bewerber für Praktika oder den späteren Berufseinstieg ausfindig machen wollen. Wer hier einen guten Eindruck hinterlässt, erspart sich später vielleicht einmal die nervenaufreibende Jobsuche. Weiters haben die meisten Universitäten Alumni-Netzwerke, bei denen Studenten mit Absolventen, die mittlerweile im Berufsleben stehen, in Kontakt treten können.

Aber auch bei Initiativen, wo das Studienfach nicht im Vordergrund steht, kann man gut Kontakte knüpfen oder sogar Freundschaften schließen. Die meisten Unis haben Sportteams oder Musikensembles – oder Vereine, die sich mit der Organisation von Parties beschäftigen, wie es sich auf einem Universitätscampus nun einmal gehört. Selbst hier ist es möglich, dass der eine oder andere Sport- oder Musikkollege später einmal bei Karrierefragen behilflich sein kann.

Praktikum – Mit einem Fuß im Unternehmen
Wer bereits die Gelegenheit hat, in Form von Praktika Berufserfahrung zu sammeln, steht mit einem Fuß im Unternehmen, wird dieses aber mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Ende des Vertrages wieder verlassen. Trotzdem ist es gut möglich, dass in diesem Unternehmen in späterer Zukunft eine Stelle frei wird, für die ein ehemaliger Praktikant gut passen würde. Daher sollte man den Kontakt zum Arbeitgeber während und nach dem Praktikum pflegen.

Während des Praktikums sollte man das Gespräch mit Entscheidungsträgern und Vorgesetzten suchen, gleichzeitig aber auch zu den Kollegen ein gutes Verhältnis aufbauen. Beim Essen in der Kantine oder morgens am Gang bieten sich viele Gelegenheiten zum Smalltalk, bei denen man die Mitarbeiter näher kennen lernen kann. Versteht man sich mit einzelnen Person besonders gut, dann ist es ratsam, mit ihnen auch nach dem Praktikum in Kontakt zu bleiben. Dabei kann man auch auf Internet-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn zurückgreifen.

Es ist nicht immer einfach, mit so vielen Menschen per E-Mail oder Telefon verbunden zu bleiben und diese Kontakte regelmäßig zu pflegen. Aber hat man einmal einen guten Eindruck hinterlassen, so erinnert man sich gerne an frühere Bekanntschaften und die Chancen auf Hilfe beim beruflichen Fortkommen stehen gut.

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