Tausende von lernwilligen Menschen versuchen in jedem Semester in ihr Wunschfach an der Universität oder der Fachhochschule zu gelangen. Oder an eine ganz bestimmte Uni/FH, die beispielsweise nahe des Heimatorts oder dem des Partners liegt. Häufig vergeblich. Die Hindernisse sind bekannt: Hohe NCs, Zu viele Bewerber für ein bestimmtes Fach oder bürokratische Hürden.
Tauschbörsen im Internet können bei der Vermittlung helfen
Doch es gibt Hoffnung. Mehrere Portale im Internet bieten Studierenden die Möglichkeit, den Studienplatz mit anderen zu tauschen. Dort kann man gegen eine geringe Gebühr einen Antrag auf einen Wechsel des Studienplatzes stellen. Dieser wird dann, sofern nicht direkt ein Tauschpartner aus der Datenbank ermittelt werden kann, sowohl auf verschiedenen Internetseiten, als auch in einigen Printmedien veröffentlicht. Sobald ein Angebot vorliegt werden die betreffenden Personen verständigt und miteinander in Verbindung gebracht. Im Idealfall kommt dabei dann ein Tausch des Studienplatzes zustande. Dabei ist es völlig egal, in welchem Semester der oder die Studierende sich gerade befindet. Selbst vor Beginn des Studiums ist ein Tausch theoretisch möglich.
Einschränkungen für Wechselwillige
Allerdings obliegt auch dieses System Einschränkungen und Hindernissen. Beispielsweise ist ein Tausch zwischen Diplom und Bachelor/Masterstudiengängen kategorisch ausgeschlossen. So sind Leuten, die im Diplom gefangen sind und lieber die Sicherheit eines Bachelors genießen möchten, der, im Gegensatz zum Vordiplom, bereits einen universitären Abschluss darstellt, hinsichtlich eines Wechsels die Hände gebunden. Darüber hinaus sind auch internationale Wechsel (noch) nicht im Bereich des Möglichen. Wer also auf ein Auslandsstudium hofft, muss einen anderen Weg zu diesem finden.
Vor dem Tausch Informationen einholen
Ansonsten sind den Wechselwilligen aber kaum Grenzen gesetzt. Am Ratsamsten ist es allerdings, zunächst einmal weitere Informationen einzuholen und zu schauen, inwieweit ein Tausch überhaupt möglich und ratsam wäre, um dadurch sowohl unnötige Kosten zu vermeiden, als auch Zeit und Energie, die fürs Studium ja bekannterweise benötigt wird, zu sparen.