Category Archives: Studentenleben

Finde deinen neuen Mitbewohner – mit WGcast

WGCastWenn eure WG schon einmal auf Mitbewohner-Suche war, seid ihr über die nervige Prozdeur sicher schon bestens informiert: Nach dem Einstellen der Anzeige, mit der ein Mitbewohner gesucht wird, bei den üblichen Anbietern (z.B. WG-gesucht, Studenten-WG, etc.), beginnt das Telefon Sturm zu klingeln und das Mailpostfach überzuquellen. Schließlich schleust man bei einem „Massencasting“ zahlreiche Interessenten durch die Studenten-WG, was – entgegen der vorherigen Erwartung – mehr nervig als spaßig ist. Es ist nahezu unmöglich, in einem zehnminütigem Vorstellungsgespräch herauszufinden, ob der Gegenüber der passende Mitbewohner für die eigene Studenten-WG ist. Denn Anwärter auf freie WG-Zimmer geben sich generell pflegeleichter, als es der Wahrheit entspricht. Die Realität ist später meist eine andere.

Heidelberger Studenten haben gute Idee
WG LebenUm dieses Problem in den Griff zu bekommen, entwickelten zwei Heidelberger – selbst Bewohner einer Studenten-WG – die kostenlose Plattform WGcast. Auf der Seite erstellen sich die Interessenten für ein Zimmer in einer Studenten-WG ein persönliches Profil (mit Angaben zu Alter, Studiengang, WG-Erfahrung und und und), mit dem sie sich dann per Mausklick auf alle Angebote bewerben können. Wie der Name des Portals schon verrät, soll es das mittlerweile in Mode gekommene WG-Casting ersetzen. Das Erstellen seiner individuellen Visitenkarte kostet den Suchenden weitaus weniger Zeit, als von Besichtigungstermin zu Besichtigungstermin zu hetzen. Wenn man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird, hat man also schon mal die Gewissheit, dass man den WG-Bewohnern sympathisch ist. Denn diese wählen aus allen Bewerbern ihre Favoriten aus und laden nur die zum persönlichen Kennenlernen ein. Dabei hilft ihnen eine Filterfunktion, anhand der man die Kandidaten nach festgelegten Kriterien sortieren kann.
Das Verfahren erspart beiden Seiten viele Telefonate und Besichtigungstermine, die im Vorhinein zum Scheitern verurteilt gewesen wären.

Zimmer in Studenten-WGs sind rar
Gerade für Studenten aus dem Ausland, die keine Möglichkeit haben, sich das Zimmer vorher anzusehen, ist WGcast eine tolle Möglichkeit, trotzdem ein Zimmer in einer Studenten-WG mit passenden Mitbewohnern zu finden. Da der Ansturm auf Universitätsstädte durch die Abschaffung der Wehrpflicht und doppelte Abijahrgänge (dank G8) auch in nächster Zeit nicht abnehmen wird, hat das Portal auf jeden Fall das Zeug dazu, eine ganz große Nummer bei der Suche nach einer Studenten-WG bzw. dem passenden Mitbewohner zu werden.

Uni-Städte in Deutschland


Wenn es darum geht, den Platz für die eigene Ausbildung zu finden, gewichten angehende Akademiker in Deutschland die Reputation oder das Ranking der Universität erstaunlich niedrig. Im Wort “Studentenleben” steckt eben untrennbar das Wort “Leben” – und das möchten Jungakademiker genügend honoriert wissen. Entsprechend spielen die Fragen nach Wohn- und Lebenshaltungskosten, den Angeboten für Freizeit und Nachtleben sowie auch verfügbare Studentenjobs und Praktikumsplätze eine hohe Rolle. Folglich ist die Kneipendichte oft wichtiger als das Betreuungsverhältnis an der Uni, die Anzahl vorhandener Praktikumsplätze wichtiger als die Anzahl an Plätzen im Seminar und der Flirtfaktor im Nachtleben der Stadt entscheidender als das Prestige der Hochschule, die man besucht.

Jüngste Umfragen brachten daher durchaus überraschende Ergebnisse: entgegen der vielleicht verbreiteten Meinung waren es nicht die “typischen” Studentenstädte, die auf den vorderen Beliebtheitsplätzen landeten. Studentenstädte wie Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Tübingen oder Marburg zeichnen sich zwar durch ihre exzellenten Unis und eine extrem hohe Anzahl an Studenten pro Einwohner aus (in Marburg etwa ist jeder dritte Einwohner Student), können aber in puncto Freizeit- und Jobangebot sowie Nachtleben nicht mit den großen Metropolen mithalten, die allesamt auf den vorderen Plätzen landen.

An vorderster Stelle wird oft Berlin genannt: die Stadt bietet alles, was sich die Studenten wünschen, glänzt mit ihrer Vielfalt und ist überdies auch noch konkurrenzlos günstig, wenn es um Wohnung und Lebenshaltungskosten geht. Ebenfalls weit vorne landen Hamburg und München. Hier gleicht ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten und Praktika die hohen Preise teilweise wieder aus. Ähnlich sieht es auch bei Düsseldorf und Frankfurt aus. Abgeschlagen in der Schlussgruppe finden sich übrigens Städte wie Greifswald: durchaus nicht hässlich, aber mit zu wenigen Kneipen und Kinos – für Studenten ein KO-Kriterium.

Sich als Erstsemester zurechtfinden

Ihr seid neu an der Uni und fühlt euch noch ein bisschen verloren? Das wird sich ganz schnell ändern, wenn ihr erst einmal festgestellt habt, wie viele Möglichkeiten eure Uni bietet, um Kontakte zu knüpfen, die Freizeit zu gestalten und Kommilitonen kennenzulernen.

Bevor ihr euch jedoch um eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung kümmert, werdet ihr sicher vorrangig Fragen zur Organisation des Studiums haben: Welche Vorlesungen sollte ich besuchen? Wo und wann melde ich mich dafür an? Was ist, wenn ich krank bin und eine Vorlesung verpasse? Diese und andere fachspezifischen Fragen zu Ablauf und Organisation des Studium richtet ihr am besten an die Studienfachberater. Die entprechenden Kontaktdaten (Telefonnummern und E-mail-Adresen) findet ihr ebenfall auf der Homepage eurer Uni.

Ist der Vorlesungsplan dann erst einmal aufgestellt und ein bisschen Routine in den neuen Alltag eingekehrt, stellen sich die nächsten Fragen: Gibt es an meiner Uni eigentlich auch Sportgruppen, vielleicht sogar eine Theatergruppe oder gar ein Orchester?

Universitäten und Fachhochschulen sind in der Regel sehr gut aufgestellt, was kreative, musische oder sportliche Freizeitangebote angeht. Informiert euch am besten auf der Homepage eurer Uni über die individuellen Angebote oder wendet euch direkt an das Studentenwerk. Das Studentenwerk besteht aus engagierten Leuten, die selbst an der Uni immatrikuliert sind und sich somit bestens mit den kleinen und großen Problemen auskennen. Sie helfen euch weiter bei Fragen zu: günstigen Unterkünften im Studentenwohnheim, Kinderbetreuung, Nebenjobs, Freizeitgruppen und vielem anderen.

Highlights, um Kommilitonen kennenzulernen, sind sicherlich die verschiedenen Veranstaltungen, Campus-Feste und dergleichen, die die Uni und engagierte Studenten im Laufe des Semesters auf die Beine stellen. Hingehen und mitfeiern! Oder besser noch: Gleich bei der Organisation mithelfen und selbst etwas zum Gelingen beitragen. So werdet ihr sicher ganz schnell eure Kommilitonen kennenlernen, selbst wenn sie gänzlich andere Studiengänge belegen.

Foto: Ste Ba/ fotocommunity.de

Studenten im Fokus der Banken – Die Studenten Kreditkarte


Für Studenten, die gern und viel verreisen oder die Erledigungen mit Vorliebe übers Internet abwickeln, sind Kreditkarten ein absolutes Muss. Im Alltag sind Kreditkarten kaum mehr wegzudenken. In vielen Geschäften, Hotels, Autovermietungen und Restaurants werden die kleinen Plastikkarten akzeptiert – überall auf der Welt. Vor allem in Ländern außerhalb der EU ist eine Kreditkarte deshalb unverzichtbar. Gleiches gilt für die Bezahlung im Internet. Wer im Internet mit der Kreditkarte einkauft, bezahlt mit seinem guten Namen. Einige Online-Anbieter akzeptieren ausschließlich die Bezahlung mit einer Kreditkarte, weil der Betrag dem Verkäufer direkt gutgeschrieben wird. Die bestellte Ware ist so häufig früher beim Käufer, als wenn er gegen Vorkasse bestellt.

Auch ist das Abheben von Bargeld mit einer Kreditkarte völlig unproblematisch, da in vielen Ländern mit einer Kreditkarte an Geldautomaten Bares schnell und sicher zur Verfügung steht. Kreditkarten für Studenten, sog. Studentenkreditkarten, sind daher auch schon längst in den Produktmarketingabteilungen der hiesigen Banken angekommen. Auch spezielle Kredite für Studenten, Studentenkredite, sind bei den ansässigen Banken angekommen und sorgen zunehmend für steigende Kreditumsätze.

Weitere Vorteile der Kreditkarte
Die Kreditkarte hat noch weitere Vorteile. Sie bietet einen finanziellen Spielraum bei Engpässen. In der Regel ist das Budget eines Studenten begrenzt. Ist trotz geringer Mittel eine Investition notwendig, zum Beispiel für die Reparatur des Autos, kann eine kostenlose Kreditkarte von Vorteil sein, ohne dass die Gefahr besteht, sich hoch zu verschulden. Nach vorheriger Vereinbarung steht Sudenten ein begrenzter Kreditrahmen zur Verfügung, der innerhalb eines Monats zurückgezahlt werden muss. Für das kurzzeitige “Geld auf Pump” fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Problemloser Ersatz bei Verlust
Bei einem Verlust werden die kostenlosen Kreditkarten von den meisten Banken schnell und unproblematisch ersetzt. Bei den Anbietern sollte man aber prüfen, ob für den Gebrauch der Kreditkarte Kosten entstehen. Kostenlose Kreditkarten für Studenten bieten zum Beispiel DKB, Barclaycard, Comdirekt und Advanzia Bank an. Andere Banken, wie easyCredit oder Commerzbank, verlangen Gebühren und es entstehen weitere Kosten.

Bild: Lupo / pixelio.de

Schnell das richtige Studentenrezept finden

Für jeden Studenten kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er nicht mehr von der Küche zuhause verwöhnt wird. Und da jeden Tag Mensa auch langweilig wird, gibt es mit studifutt.de eine interessante Seite im Internet, die dem Studenten das Leben in der Küche leichter macht.
Bei der Vielzahl an Rezepten gibt es einige, die man vielleicht eins zu eins so nachkochen möchte. Dann gibt es wiederum Rezepte, die einen nur inspirieren sollen um den eigenen Kochhorizont etwas zu erweitern. Denn wer kennt die Tage nicht, an denen man hungrig vor dem Kühlschrank steht und einfach nicht weiß was man zubereiten soll. Genau hier kommt studifutt.de ins Spiel und zeigt dir einfache aber leckere Gerichte, wie zum Beispiel „Gyros mit Zaziki“. Dazu kann man dann auch gleich das Rezept zum selbst gemachten Zaziki verwenden.

Ein Rezept möchte ich noch besonders hervorheben. Allein der Titel hat es mir schon angetan. So viel sei verraten. Man braucht dazu Leberkäse, Eier, eine Zwiebel, Toast und Käse. Die komplette Anleitung zu diesem Leberkäse mit Spiegelei Deluxe gibt es auf studifutt.de zu finden. Auf Grund des Kultstatus dieses Rezepts wurde es sogar in einem Buch aufgenommen. Näheres dazu erfährt man ebenfalls auf der Rezept-Seite.

Alles in allem ist die Seite nicht darauf ausgelegt ellenlange Rezepte für Sterneköche zu präsentieren, sondern vielmehr dem gemeinen Studenten Tipps für die schnelle, kostengünstige und trotzdem leckere Küche zu geben. Und da man als Student für gewöhnlich nicht Stunden vor dem Herd verbringen möchte, ist das genau das richtige.
Wer nun immer noch denkt er kocht e nicht selbst, sondern bleibt der Mensa treu, dem sei der besondere Bereich „haltbar“ ans Herz gelegt. Dort gibt es interessante Tipps zur Haltbarkeit von Lebensmitteln im Kühlschrank. So interessiert es einen doch immer wieder ob seine Eier im Kühlschrank noch haltbar sind oder schon verdorben. Dies kann man mit dem berühmten Eiertest im Wasserglas herausfinden. Desweiteren erfährt man Hinweise zur optimalen Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank. Jetzt sollten die Zeiten der verdorbenen Lebensmittel doch ein Ende haben. Man nehme ein Wasserglas und proste uns zu.

Bilder: berlin-pics & piu700 / pixelio.de

Korrekturlesen von Bachelor- und Masterarbeit

KorrekturlesenDer Bachelor ist nach drei Jahren der erste richtige Abschluss für einen Studenten, darauf aufbauend kann der Master abgelegt werden. Demzufolge kommt den jeweiligen Abschlussarbeiten auch eine besondere Bedeutung zu. Sie müssen inhaltlich und sprachlich korrekt sein, denn diese Punkte werden in die Benotung mit einbezogen.
Zusammen mit der mündlichen Prüfung ergibt sich so die Gesamtnote für den Abschluss.

Da diesen sicherlich jeder Student so gut wie möglich machen möchte, kommt es auf beide Teilprüfungen an, wobei die schriftliche Arbeit noch schwerer wiegt, als die mündliche. Es ist daher empfehlenswert, die Bachelor- oder Masterarbeit vor der Abgabe auf ihre Richtigkeit hin kontrollieren zu lassen. Nun wird der Betreuer der Hochschule die Arbeit vielleicht durchlesen, er wird aber keine generellen Änderungen nennen. Denn mit der Abschlussarbeit soll auch die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten auf wissenschaftlichem Niveau unter Beweis gestellt werden. Der Student muss sich daher für das Korrekturlesen jemand anderen suchen.

Ein Mitstudent könnte in Frage kommen, ist jedoch aus dem Grund weniger geeignet, weil er wohl kaum ein Profi der Sprache sein wird. Die beste Anlaufstelle ist daher das Wissenschaftslektorat. Hier wird dem Bachelor- oder Masterstudenten schnell und sicher geholfen. Die Arbeit kann schon während ihrer Entstehung begleitet werden, so dass einmal gemachte Fehler nicht in der gesamten Arbeit auftauchen, sondern deren Korrektur gleich bei der weiteren Ausarbeitung der Arbeit berücksichtigt werden kann.

Korrekturlesen LektoratDie Tätigkeit im Wissenschaftslektorat
Der Wissenschaftslektor übernimmt die Kontrolle der Arbeit in Bezug auf die Orthografie und Grammatik, er überprüft den Ausdruck und den Lesefluss.
Auch die Stilistik und die Zeichensetzung werden einer genauen Durchsicht unterzogen.

Korrekturen werden gleich eingearbeitet, sofern dies mit dem Studenten so abgesprochen wurde. Das Wissenschaftslektorat ist darüber hinaus in der Lage, auch inhaltliche Fehler aufzuspüren, denn die hier tätigen Lektoren haben alle selbst einen wissenschaftlichen Hintergrund und sind so kompetent genug, um Fehler zu erkennen und deren Berichtigung einzuarbeiten.

Bild: Simone Hainz / pixelio.de

Hochschulrankings – Wer soll da noch durchschauen?

RankingsHochschulrankings sind ja so eine Sache. Wenn man gut abschneidet, wird das von der entsprechenden Uni oder FH über möglichst alle Kommunikationswege an die große Glocke gehangen. Wenn man allerdings nicht gut wegkommt oder gar nicht im Ranking erscheint, wird dies (natürlich) verschwiegen. Was sollte man auch dazu sagen. Aber wie viele Hochschulrankings gibt es eigentlich? Allein in den letzten Wochen sind mir mehrere Rankings aufgefallen und angesichts der Vielzahl dieser Bewertungen und den immer anderen Kriterien fragt man sich, wer da eigentlich noch durchschauen soll? Ich möchte mal ein paar Rankings auflisten:

CHE Hochschulranking
Das wohl bekannteste Ranking für deutsche Hochschulen. Diese zittern auch jedes Jahr aufs Neue, wenn das Centrum für Hochschulentwicklung die neuen Ergebnisse veröffentlicht. Dafür wurden im Vorhin Tausende Studierende befragt. Allerdings zweifeln einige Hochschulen die Objektivität der Bewertungen an. Es soll früher schonmal vorgekommen sein, dass die Hochschulen die von der CHE zugestellten Fragebogen nur an wohlwollende Studierende verteilt haben. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt….

Ranking der Immobilien-Zeitung
Auch für angehende Immobilienwirtschaftsstudenten gibt es ein eigenes Ranking. Die Branchenzeitschrift “Immobilien Zeitung” befragt dazu regelmäßig hunderte Studierende und zum Schluss (so scheint es) gewinnen immer die gleichen Hochschulen. Auf dem Siegertreppchen im Jahr 2011 stehen nämlich mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Universität Regensburg und der Bergische Universität Wuppertal die gleichen Unis bzw. FHs, die auch im letzten Jahr schon da standen.

MBA Ranking der Financial Times
Dieses Ranking ist vielleicht recht sinnvoll, konkurriert aber auch mit einer Reihe weiterer MBA Rankings, die es auf der Welt gibt. Für das Ranking der britischen Wirtschaftszeitung zählen vor allem drei Schwerpunkte: das Durchschnittsgehalt der Absolventen drei Jahre nach dem Abschluss, ihr prozentualer Gehaltsanstieg nach dem MBA sowie der Anteil ausländischer Dozenten und Studenten während des Studiums. Ob Faktoren wie das Durchschnittsgehalt nach dem Studium nun für die Qualität der Studieninhalte heranzuziehen sind, sei mal dahingestellt.

QS World University Ranking
Noch ein weltweites Ranking. Hier kann die Uni Heidelberg als beste deutsche Hochschule einen Platz 53 vorweisen. Die Universität Heidelberg ist damit – wie bereits im vergangenen Jahr – beste deutsche Hochschule dieser Rangliste. Insgesamt finden sich nur vier deutsche Unis und FHs unter den Top 100 der weltweiten Hochschulen – leider ein bisserl wenig, oder?


So, das war schon mal ein kleiner Überblick. Diese Liste wird sicherlich zukünftig noch durch zahlreiche weitere Rankings erweitert.

Bild: Stefan Bayer / pixelio.de

Mehr Zeit für das Studium durch einen Studienkredit

Studenten benötigen eine Menge Geld. Fachbücher, die Miete für die Studentenbude, die Ausgaben für das Essen und nicht zuletzt für die Studiengebühren fallen Monat für Monat beträchtliche Kosten an. Der Studienkredit ist daher für viele Studenten eine aussichtsreiche Alternative, das Studium zu finanzieren. Bevor jedoch ein Studienkredit beantragt wird, sollte der genaue Geldbedarf ausgerechnet werden.

Die Studiengebühren treiben Studenten zur Eile
Zahlreiche Bundesländer verlangen inzwischen nicht nur von Dauerstudenten, sondern auch von Studenten, welche im Erstsemester gerade erst das Studium begonnen haben, Studiengebühren. Viele Studenten kommen daher nicht darum herum, sich Gedanken darüber zu machen, wie das Studium finanziert werden soll.

Bei Bachelor- und Masterstudiengängen bleibt selten Zeit für Nebenjobs
Studenten, welche kein Stipendium nutzen können, waren bisher dazu genötigt, sich einen Teil der Geldsumme, welche für das Studium benötigt wird, durch Nebenjobs dazuzuverdienen. Studenten, welche ein oder mehrere Zusatzsemester absolviert haben, haben diese Kosten bisher meist ebenfalls durch einen Nebenjob selbst finanziert.

Inzwischen belegen viele Studenten einen Bachelor- oder Masterstudiengang. Bachelor- und Masterstudiengänge werden damit beworben, dass die Studiendauer deutlich kürzer ist, und nach erfolgreichem Abschluss der Eintritt in den Beruf wesentlich früher erfolgen kann, als dies bei Absolventen von herkömmlichen Studiengängen der Fall ist. Schulabgängern, welche sich für ein Bachelorstudium oder ein Masterstudium entschieden haben, haben durch die verkürzte Studiendauer allerdings keine Zeit mehr, einen Nebenjob auszuüben, um damit einen Teil der Kosten für das Studium zu finanzieren.

Studienkredite werden immer beliebter
Um die finanziellen Probleme von Studenten zu lösen, werden mittlerweile ganz spezielle Studienkredite angeboten. Die Geldinstitute bewerben diesen Studienkredit mit günstigen Zinsen, einer flexiblen Tilgungsdauer, einem in den Studienkredit integrierten Überschuldungsschutz sowie mit einer tilgungsfreien Zeit. Für viele Studenten ist daher sehr verführerisch, einen solchen Studienkredit aufzunehmen. Der Nachteil eines Studienkredits ist, dass die Studenten nach dem Studium zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn zunächst erst einmal die Schulden aus dem Studienkredit an das Geldinstitut wie Sparkasse oder Privatbank in monatlichen Raten zurückzahlen müssen. Vor der Aufnahme eines Studienkredits sollten verschiedene Angebote eingeholt werden, denn auch bei Studienkrediten variieren die Höhe der Zinsen, die Gesamtlaufzeit sowie die Höhe der Raten beträchtlich

Geld sparen für Studenten leicht gemacht

Geld sparen als StudentFalls es eine Sache gibt, die den meisten Studenten auf jeden fehlt im nötigen Umfang, dann ist das Geld. Das BAföG ist routinemäßig zur Mitte des Monats aufgebraucht und auch das Geld aus dem Nebenjob oder von den Eltern vermag das Loch nicht zu stopfen. Da hilft es nur Konzepte zu entwickeln und die Einsicht darüber zu gewinnen, wie man als Student im nächsten Monat besser mit dem Geld haushalten kann.

Die größte Ausgabe eines jeden Studierenden ist zumeist die Miete und die zusätzlichen Nebenkosten wie Internet, Telefon et cetera. Es lohnt sich also nicht allein in einer Wohnung zu wohnen, sondern sich einen Platz in einer möglichst großen Wohngemeinschaft zu organisieren. Diese Maßnahme senkt nicht nur den pro-Kopf-Mietpreis, sondern fördert verständlicherweise auch die Geselligkeit.

Ein nächster wichtiger Punkt auf dem Preiszettel sind die Kosten für Verkehrsmittel. Ein eigenes Auto zu besitzen, ist tendenziell eher unklug, da viele Kosten anfallen. Besser für den Geldbeutel ist es auf jeden Fall, bei Fahrten nach Hause eine preisgünstige Mitfahrgelegenheit zu benutzen oder wenigstens eine BahnCard 50 zu besitzen.
Die täglichen Fahrten mit Bus und Bahn sind glücklicherweise durch das Semesterticket abgedeckt.

Was die Verpflegung angeht, rate ich zu einem Einkauf bei den Discountern, da sie meist sehr preisgünstige Angebote haben. Es schadet nicht einmal durch das ganze Geschäft zu gehen und sich alle Angebote anzuschauen. Im Anschluss kann man auch preislich orientiert und nicht unbewusst einkaufen. Natürlich sollte man trotz allem auf einen gewissen Gesundheitsstandard achten. Auch für das Mittagessen in der Kantine gilt: Es sollte günstig, aber gesund sein. Im Zweifelsfall ist es auch möglich selber in der WG Mittag zu kochen. Das ist am billigsten und schmeckt wahrscheinlich am besten. Als Getränk empfehle ich übrigens nur Wasser. Alles andere ist teuer und tut dem Körper nicht gut.

Die Materialien für das Studium sind eine ebenfalls nicht zu verachtende Ausgabe. Allerdings kann man fast alle teuren Fachbücher im Internet gebraucht viel günstiger erstehen und dadurch eine Menge Geld sparen. Fachbücher sind schließlich ungemein kostspielig.

Wie also zu sehen ist, kann man als Student durchaus viel Geld sparen und dadurch mehr Geld für Partys und Freizeit ausgeben. Im Übrigen: Es gibt auch billige Studentenangebote in Kinos und billige Studentenkneipen und -klubs.

Schon seit 6 Jahren im Einsatz – Der Studiennavigator der HAW Hamburg

HAW HamburgSeit mehr als sechs Jahren setzt die HAW Hamburg neben der regulären Studienberatung ein onlinebasierte Studienberatungssystem − die HAW-Navigatoren − ein. Die HAW-Navigatoren helfen Studieninteressierten ihren passenden Studiengang zu finden. Sie sind ein überaus wichtiges Instrument, da gerade jetzt viele Studierwillige durch die doppelten Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht eine konkrete Studienorientierung suchen.

Die HAW-Navigatoren umfassen inzwischen flächendeckend detaillierte Informationen zu insgesamt 31 Bachelor-Studiengängen, die an der HAW angeboten werden. Zu jedem Studiengang werden interaktive Informationen zu einer fundierten Studienwahl geliefert, die die Themen Berufswelt, Studieninhalt, Studienorganisation, Anforderungen und Studienkultur beschreiben. Das durchweg positive Feedback der Nutzer zeigt, dass der Selbsttest – das sogenannte Self-Assessment – die Wahl eines passenden Studienfachs um über 12 Prozentpunkte steigert. Aus diesem Grund ist für eine Immatrikulation an der HAW Hamburg auch das Absolvieren des HAW-Navigators unumgänglich. So urteilt beispielsweise ein Nutzer über den HAW-Navigator: „Mir hat das Beratungs-Angebot sehr gut gefallen! Es ist informativ, kreativ und interessant gestaltet, wirkt aber nicht überladen. Durch das kleinschrittige Weiterklicken hatte man nie zu viele Informationen auf einmal und wusste zu jedem Moment genau auf was man sich konzentrieren soll.“

Mit dem „kleinschrittigen Weiterklicken“ sind die unterschiedlichen didaktischen und diagnostischen Instrumente des HAW-Navigators gemeint: Selbsttests verdeutlichen dabei die fachlichen Anforderungen, etwa in Grundlagenfächern wie Mathematik oder Englisch. Fallstudien bieten interaktive Einblicke in typische Aufgaben während des Studiums. Videos und Erfahrungsberichte geben Einblicke in den Studienalltag. Studierende und Absolventen der Studiengänge berichten auf Podcasts über die Studienrealität oder ihre beruflichen Tätigkeiten nach Abschluss des Studiums. Erfahrungsberichte und fotobasierte Rundgänge über den Campus zeigen das Leben an der Hochschule.

Seit dem Start der ersten virtuellen Selbsttests an der HAW Hamburg im Bereich Soziale Arbeit, Pflege und Management sowie Wirtschaftsingenieurwesen vor mehr als fünf Jahren, haben mehr als 94.000 namentlich registrierte Studieninteressierte an mindestens einem der HAW-Navigatoren teilgenommen. Über den anonymen Gastzugang kamen noch einmal mehr als 175.000 Besuche hinzu. Diese Zahlen belegen, dass der Service eine grundsätzliche Orientierung hinsichtlich möglicher Studienfächer darstellt. Hier setzt auch die nächste Ausbaustufe des HAW-Navigators an, die in den nächsten Wochen online gehen wird. Ein fächerübergreifender Studieninteressentest wird potentiellen Studierenden eine erste Orientierung geben, die dann zu den passenden Studienangeboten an der HAW Hamburg überleitet.

Damit kann die kürzlich über die RWTH Aachen verbreitete Meldung entkräftet werden, sie sei die „erste deutsche Hochschule“, die verpflichtend „einen Online-Eignungstest für Studienanfänger ein(führt)“ (Eignungstest für Studenten, Süddeutsche Zeitung, 6.8.2011